Hier findet ihr Informationen, Beobachtungen, Tipps von meiner Zeit in Thailand (Koh Lanta) und den von mir unternommenen Reisen. Mein Reisetagebuch und Reiseblog! Falls ihr Fragen habt, werde ich diese gerne beantworten. / Here you find information, observations and tips from my stay in Thailand and from the journeys I made. If you have any questions I am more than willing to answer them.

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Samstag, 26. Mai 2018

Zur Abwechslung: Sonnenstrahlen statt Regenmassen

Nach zwei Tagen, die grau in grau waren, schien gestern überraschenderweise die Sonne. Das musste ausgenutzt werden!

Nach dem nachmittäglichen Strandspaziergang stand für den Abend ein Sundowner auf dem Programm. San's Sunset Bar hat dieses Jahr nämlich auch während der Regenzeit geöffnet.


Wir hatten aber auch wirklich sehr volles Programm: Mojito trinken, den wunderschönen Sonnenuntergang beobachten - und mit den beiden Katzenbabys spielen. Sie waren so süß!


Und so ging der Tag zur Neige:


Auf dem Weg zum Strand sahen wir, dass Mr. Wee seine Renovierungsarbeiten an der Straße wohl abgeschlossen hatte, das Restaurant war auf! Wie schön, wir hatten nämlich an diesem Abend Pizza eingeplant. Auf Facebook hatte ich gelesen, dass es der letzte Abend der Saison bei Le Colibri sei. Wohl die letzte Möglichkeit für uns, diese Saison noch einmal Pizza essen zu können. Aber wenn Mr. Wee wieder auf hat, ändert das alles! Pizza sollte es auf alle Fälle geben, das hatten wir uns nunmal in den Kopf gesetzt. Aber es gab eine Planänderung in Sachen Restaurant: Wir gehen zu Mr. Wee statt ins Le Colibri, dann brauchen wir auch kein TukTuk. 

Nach dem Sundowner machten wir uns also auf den Weg zu Mr. Wee. Wir setzten uns, die Speisekarte kam, wir blätterten auf die Seiten mit den Pizzen - und es gab keine!!! Ein weiterer Blick auf die Vorderseite der Speisekarte enthüllte dann, dass das Restaurant Nam Fon hieß (Regenwasser), Mr. Wee hat offensichtlich verkauft und die Renovierungsarbeiten in den letzten drei Wochen waren von den neuen Besitztern durchgeführt worden.

Nam Fon bietet thailändische und indische Gerichte, auch Pasta steht auf der Karte, aber: keine Pizza. Wir standen auf, entschuldigten uns beim Kellner, suchten uns ein TukTuk und fuhren ins Le Colibri, wo wir auch gleich wie Stammkunden begrüßt wurden, obwohl es ja erst unser zweiter Besuch dort war. 

Die Pizza schmeckte fantastisch, die nächste wird es dann wieder in Bangkok geben, bei Big Mama. Denn in weniger als drei Wochen verlassen wir die Insel für diese Saison. Im Sommer werden wir viel unterwegs sein, es wird spannend werden!






Freitag, 18. Mai 2018

Regenzeit ist ...

... wenn die Straße zum Flussbett wird.


Uns stand der Sinn nach Reissuppe zum Frühstück. Auf dem Weg zu Krua Kritsana heute früh war noch alles in Ordnung, aber während wir aßen, öffnete der Himmel seine Schleusen.

Der heutige Wolkenbruch war ja eher von der harmlosen Sorte und bislang hat es auch (fast) nur nachts geschüttet. Ich bin gespannt, wie sich die nächsten vier Wochen bis zu unserer Abreise wettertechnisch darstellen werden.

Montag, 14. Mai 2018

Le Colibri - italienische Pizza im französischen Ambiente

Gestern haben wir es endlich einmal geschafft, im "Le Colibri" Pizza zu essen. Yuko, unsere Nachbarin und Besitzerin von Escape Cabins, hatte uns mehrfach versichert, dort werde die beste Pizza auf Koh Lanta zubereitet. Und "unsere" Pizzeria, Mr. Wee, ist dieses Jahr in der Nebensaison nicht nur am Strand geschlossen, sondern auch an der Straße. Dort wird seit drei Wochen fleißig renoviert. Uns plagte aber der Appetit auf Pizza.


Also setzten wir uns ins TukTuk und fuhren das kurze Stück bis ans südliche Ende vom Long Beach. Im Dunkeln wollen wir eher nicht zu Fuß unterwegs sein, auch wenn der Verkehr in der Nebensaison nicht der Rede wert ist.

Nachdem wir Platz genommen hatten, kam Toung, die Besitzerin, um die Bestellung aufzunehmen. Sie ist gebürtige Thai, hat aber einen französischen Pass. Das erklärt auch den französischen Namen des Restaurants, weshalb sie aber Pizza und Pasta anbietet, habe ich nicht gefragt. 😉

Bei unserem Besuch waren die italienischen Weine aus, deshalb bestellte ich ein Glas vom französischen Haus-Weißwein, der wirklich gut war, zu meiner Pizza Quatre Saisons. Ja, die Pizzen haben französische Namen, es gibt also keine quattro stagioni 😏 Chang entschied sich dann doch für die Lasagne und bestellte sich ein Singha-Bier dazu. 

Mit den Getränken wurde ein amuse gueule, ein Gruß aus der Küche, serviert: zwei Scheiben Knoblauchbrot und zwei Mini-Pizzen (ca. 5 cm im Durchmesser). Schon mal ein netter Anfang.


Meine Pizza kam dann auf einem Holzbrett, Changs Lasagne in einem Steingutgefäß, frisch aus dem Ofen, sehr heiß und sehr lecker. Wir waren beide überaus zufrieden mit unserer Wahl. 


Die Rechnung belief sich auf 1250 Baht (incl. 2 Gläser Weißwein, 2 kleine Singha-Bier, 1 Mineralwasser, 2 Tequila und Trinkgeld), aber bevor die Rechnung gebracht wurde, gab es aufs Haus noch ein bisschen Obst. Auch nett.

Alles in allem ein gelungener Abend. Das Le Colibri hat mehr Flair als Mr. Wee (auf dem Tisch stehen Blumen und eine Kerze und die Messer schneiden tatsächlich 😉), aber wir werden auch in Zukunft Mr. Wee treu bleiben, denn sein Restaurant liegt fußläufig zu unserem Haus, damit sparen wir uns die TukTuk-Fahrerei, und die Pizzen schmecken auch bei Mr. Wee richtig gut.

Aber wenn Chang (oder mir) mal wieder der Sinn nach einer guten Lasagne steht, werden wir sicherlich dem Le Colibri den nächsten Besuch abstatten. 



Freitag, 11. Mai 2018

Des Menschen bester Freund

Unsere Vermieterin und Nachbarin hat Mäja (eigentlich heißt sie Freya, aber das kann hierzulande niemand aussprechen) als Welpe aus dem Tierheim, genauer vom Lanta Animal Welfare, geholt, zusammen mit Rengo, einem Rüden. Sie sind gemeinsam mit Thong, dem Kater, aufgewachsen und alle verstehen sich ausgezeichnet.

Die drei sind fünfsprachig: Thai sowieso, Thenglisch (die Befehle der Besitzer), Englisch und Deutsch (meine Befehle und Unterhaltungen), Türkisch (wenn ich mit ihnen schimpfe oder schmuse). 😊

Mäja - sie ist einfach zu süß.
Rengo, der "große Bruder"

Thong (Gold) ist ein eher seltener Gast bei mir in der Sala.
Thong ist alles Menschliche ziemlich egal, aber Mäya und Rengo gehen bei uns ein und aus und kriegen - natürlich - jeden Morgen ihr Leckerli (Dental Stix).

Dabei ist mir aufgefallen, dass die beiden Hunde nie am Esstisch stehen und um Futter betteln, selbst wenn sie uns gerade "besuchen", während wir frühstücken.

In Deutschland haben auch die wirklich gut erzogenen Hunde in unserem Bekanntenkreis, die im Haus gehalten werden, diese Unart regelmäßig an den Tag gelegt.

Heute hatte ich die Erleuchtung, weshalb thailändische Hunde nicht zum Tisch kommen und um Futter betteln:

Unsere Nachbarn nehmen ihre Mahlzeiten traditionsgemäß auf einer Matte auf dem Fußboden sitzend zu sich, also ist den Hunden das Konzept "Menschen am Tisch = Nahrungsaufnahme = will auch" gar nicht vertraut!

Was haltet ihr von meiner Theorie? 😉




Montag, 7. Mai 2018

Schnell noch mal zum Inder ...

Die Insel leert sich merklich. An der Funky Fish Road am Long Beach haben nur noch der Aleena Supermarkt und das gegenüberliegende Tatoo-Studio geöffnet. Funky Fish und beide Mr. Wee am Strand (und auch der an der Straße!) sind schon seit 1 Woche geschlossen und Somewhere Else macht am 14. Mai zu. Ab dann ist am gesamten nördlichen Ende vom Long Beach nur noch San's Sunset Bar auf - doch für wie lange?

Da Chang und ich große Freunde der indischen Küche sind und das Maharaja in Baan Saladan ca. einmal im Monat für Abwechslung von unserem geliebten thailändischen Essen auf unserem Speiseplan sorgt, nahmen wir gestern Abend ein TukTuk ins Dorf, um vor Saisonende noch einmal dort indisch zu essen.

Es war absolut nichts los! Nicht nur im Maharaja auch im restlichen Saladan war ziemlich tote Hose.

Walking Street gestern
Walking Street im Februar
Wir sind die einzigen Gäste.
Lamm gibt es leider erst wieder in der
nächsten Saison 😉
Wir ließen es uns bei Papadams, Samosas, Chicken Tikka, Butter Chicken und Naan schmecken und machten uns anschließend wieder auf den Heimweg.

Der kulinarische Ausflug kostete 1300 Baht (incl. 2 Flaschen Singha, 2 Gläser Weißwein und 2 Flaschen Sodawasser zzgl. 2 x 100 Baht für die TukTuk-Fahrt).




Freitag, 4. Mai 2018

Myanmar - wir kommen!

Nachdem wir schon wiederholte Male eine Reise nach Myanmar angedacht hatten und aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder verschieben mussten, ist es im kommenden November endlich soweit:

Wir werden 2 Wochen mit Freunden aus Deutschland, die uns in Thailand besuchen, durch Myanmar reisen. Die Planung ist schon (fast) abgeschlossen.


Wir fliegen von Bangkok nach Mandalay. Von dort soll es mit dem Schiff nach Bagan gehen, weiter per Flieger zum Inle-See, dann nach Yangon und schließlich zurück nach Krabi.

Wir werden also "nur" die Hauptattraktionen sehen, aber: Ich freu mich schon riesig!

Und eine neue Seite für meinen Blog habe ich auch schon vorbereitet. Wer Lust hat, kann ja schon einmal einen Blick riskieren.



Dienstag, 1. Mai 2018

Das Restaurant Ohana am Klong Khong

Gestern war der vorläufig letzte Abend von deutschen Bekannten, die jedes Jahr 2 x auf Lanta Urlaub machen. Im November kommen sie zurück auf die Insel.

Das letzte Abendessen wollten die beiden im Ohana am Klong Khong zu sich nehmen, weil ihnen die Pizza da so gut schmeckte! Eigentlich hätte ich ja erwartet, dass sie sich für den letzten Abend für thailändisches Essen entscheiden würden, aber des Menschen Wille ...

Ohana ist hawaiisch und bedeutet "Familie, Clan".
Wir stiegen also kurz nach 18 Uhr in ein TukTuk und fuhren zum Klong Khong. Das Restaurant liegt an der Hauptstraße und ist ein kleiner Familienbetrieb. Neben Pizza gibt es auch Burger und eine kleine Auswahl thailändischer Gerichte.

Die Salami-Pizza (200 Baht)
Ich entschied mich für den Chicken Burger (ebenfalls 200 Baht).
Die Getränkeauswahl ist überschaubar: Bier, Shakes, SangSom-Coke, Soft Drinks.

Die eigentliche Attraktion im Ohana war für mich aber eindeutig ...

Nicht nur ein Katzenbaby ...
... sondern gleich zwei! So süß!!!
Leider wachsen die kleinen Kätzchen viel zu schnell.

Fazit: Das Ohana ist okay, wenn man Abwechslung von der thailändischen Küche sucht. Für uns ist es aber zu weit weg, denn wir sind ja nicht motorisiert, weshalb wir unsere Pizza lieber bei Mr. Wee am Long Beach verputzen.




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