Hier findet ihr Informationen, Beobachtungen, Tipps von meiner Zeit in Thailand (Koh Lanta) und den von mir unternommenen Reisen. Mein Reisetagebuch und Reiseblog! Falls ihr Fragen habt, werde ich diese gerne beantworten. / Here you find information, observations and tips from my stay in Thailand and from the journeys I made. If you have any questions I am more than willing to answer them.

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Samstag, 2. Januar 2021

Neujahrsdinner im Krua Kritsana

Auf Koh Lanta fehlen die Touristen, genau wie auf Koh Samui oder Phuket oder in Pattaya oder Chiang Mai. Das führt dazu, dass die Menschen erfinderisch werden, um über die Runden zu kommen. Viele Einheimische haben angefangen zu backen und Kuchen, Brot, Gebäck, ... dann auf der Insel auszuliefern, zum Teil sogar ohne Liefergebühren zu berechnen. Einige bieten hausgemachte Leberpastete oder spezielle Desserts an. Andere braten oder grillen am Straßenrand: Bananen, Fleischklößchen, Hühner, ...

Letzteres ist mein Stichwort: Mr. Green hat zwar geschlossen, aber hat vor ein paar Tagen angefangen, Schweinefleisch und ganze Brathähnchen in einem großen Tontopf zu grillen (?) / zu rösten (?), der direkt neben der Straße aufgebaut ist. Das sieht so gut aus! Und es riecht so lecker, wenn man daran vorbeigeht. Stolz hat uns ein Familienmitglied erklärt, dass das die traditionelle Art der Zubereitung von Grillhühnchen sei: Gai Yang Boran  (ไก่ย่างโบราณ).

Diese Hühnchen hatten mir es angetan, allerdings wollte ich kein take away, sondern wollte das Hähnchen gemütlich sitzend zusammen mit einem Som Tam (Papaya-Salat) verspeisen, der ja in Thailand unbedingt als Beilage zum gegrillten Huhn gehört (wie übrigens auch Kao Nijao = Klebreis, aber den mag ich nicht 😉). 

Also fragte ich Khun Kritsana, die Besitzerin unseres Lieblingsrestaurants, das - Gott sei Dank - geöffnet hat, ob es okay sei, wenn ich für uns und die gesamte Familie bei Mr. Green die gegrillten Hühner kaufen und sie uns dazu den Som Tam servieren würde. Khun Kritsana wurde richtig aufgeregt und meinte, sie besäße auch so einen Topf und könne uns die Hühner genau auf die gleiche Art zubereiten. Okay, Deal! Gestern Abend gab es also Gai Yang Boran bei Krua Kritsana. 

Khun Kritsana präsentiert uns unser Abendessen.
Sieht das lecker aus!!! *
Der Vogel ist ziemlich groß ...

Die Hühner waren übrigens vor dem Grillen / Rösten in eine Marinade eingelegt worden, was dem Fleisch eine sehr, sehr leckere Würze verlieh. Es war sehr saftig und sehr zart. Wir haben tüchtig zugelangt, aber wir haben es nicht geschafft, alles aufzuessen 😋

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Es sind so viele Hühner in dem Topf, weil Khun Kritsana und die Familie mitessen und sie außerdem Bekannten Bescheid gegeben hatte, dass sie dieses Gericht zubereitet, woraufhin einige Bestellungen bei ihr eingingen.

Ach ja: An Silvester waren wir auf einer kleinen, privaten Party und es gab Grillwürstchen und Kartoffelsalat!


+++ Edit +++ Edit +++

In einer Facebook-Gruppe, in der ich diesen Beitrag gepostet habe, hieß es, es handele sich um ไก่อบโอ่ง Gai Op Ong, im Wasserkrug gebackenes Huhn.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Es regnet weiter!

Ist es zu fassen? Der Regen nimmt und nimmt kein Ende! Seit einer Woche ist das Wetter trist. Gerade wieder schüttet es wie aus Eimern. Heute Nacht tobte ein heftiges Gewitter.

Das einzig Gute daran: Die Temperaturen bleiben unterhalb der 30°C-Marke.

Wir machen das Beste daraus:  Wir verbringen die Tage lesend und lernend (Video-to-Brain, thailändische Vokabel) in unserer Sala.

Der Ventilator half im Mai gegen die Hitze, jetzt vertreibt er die Moskitos.
Die Regenpausen nutze ich, um die notwendigen Einkäufe zu erledigen (es sind nur 50 m von unserem Haus bis zum nächsten Minimart, dem Ran Lung Tat). Und bislang hatten wir abends immer Glück: Der Regen stoppte und wir konnten zu dem Restaurant gehen, das wir uns für den Abend ausgesucht hatten. Am häufigsten natürlich Krua Kritsana, aber wir waren auch schon einmal bei Khun Phodt und haben in seinem Isaan Restaurant gegrillte Hühnerbeine mit Som Tam und Kao Nijao (Klebreis) gegessen, und einmal waren wir auch bei Mr. Wee auf eine Pizza.




Donnerstag, 3. Dezember 2015

Kang Tang

Kang Tang bedeutet "An der Straße" und so heißen auch die kleinen Restaurants am Straßenrand in Thailand. Gestern haben wir in einem gegessen und zwar in der Hühnerbraterei, die wir regelmäßig aufsuchen, wenn mir der Sinn nach gegrilltem Hühnerbein steht (das ist im Schnitt so alle 14 Tage der Fall, siehe hierzu auch mein Posting vom 23. Juni). Wir nennen es Hühnerbraterei, der Besitzer, Khun Podt (คุณพดน์), nennt es Isaan Restaurant, es gibt auch tatsächlich noch andere Gerichte auf der Speisekarte :-). Isaan ist der nordöstliche Teil von Thailand, und dort ist das Essen extrem scharf. In einem Isaan Restaurant sollte man also auf alle Fälle "mai pätt" = nicht scharf bestellen.

Hühnerbraterei oder doch: Isaan Restaurant :-)

Als ich Herrn Podt sagte, dass ich die Fotos für meinen Blog mache, wollte er unbedingt mit aufs Bild.

Khun Podt vor seinem Isaan Restaurant

Zum gegrillten Hühnchen isst man in Thailand übrigens Klebreis = "Kao nijao" und "Som Tam" = Papaya-Salat sowie "Naam dschimm gai", น้ำจิ้มไก่, eine süße Chilisauce speziell für gegrilltes Huhn.

Typisch: Hähnchen vom Grill, Klebreis und Som Tam (Papayasalat)

Eine Besonderheit der kleinen Restaurants in Thailand ist übrigens, dass man durchaus seine eigene Flasche mitbringen kann. (In der Regel Hochprozentiges, aber auch schon mal einen guten Wein.) In unserem Fall ist es ein Hong Thong, der allgemein als Thai Whiskey bezeichnet wird, obwohl es sich eigentlich um einen Rum handelt. Alle unsere Thai-Freunde belächeln uns deswegen, ein Thai trinkt normalerweise Black Label (zumindest in der Öffentlichkeit). Im Restaurant bestellen wir uns dann Sodawasser oder Coke dazu und einen Eimer Eis.

Die richtige Zubereitung ist wie folgt: Man fülle den Schraubverschluss der Whiskeyflasche ein bis zwei Mal mit Whiskey und gebe diesen in ein Glas. Dann wird das Glas mit Eiswürfeln aufgefüllt und das Ganze dann mit Soda (oder Coke) übergossen. Ganz wichtig: Zum Schluss mit der Eiszange die Mischung kräftig umrühren. Zum Wohl!

Gegrilltes Huhn ist in Thailand übrigens relativ teuer. Ein Schenkel kostet mindestens 60 Baht, je nach Größe des Schenkels sind es bis zu 120 Baht. Dafür kosten im Kang Tang die anderen Gerichte sehr wenig. Der Som Tam z.B. schlägt mit gerade mal 40 Baht zu Buche.

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