Hier findet ihr Informationen, Beobachtungen, Tipps von meiner Zeit in Thailand (Koh Lanta) und den von mir unternommenen Reisen. Mein Reisetagebuch und Reiseblog! Falls ihr Fragen habt, werde ich diese gerne beantworten. / Here you find information, observations and tips from my stay in Thailand and from the journeys I made. If you have any questions I am more than willing to answer them.

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Samstag, 19. Dezember 2015

Geburtstagsparty

Am Tag vor unserer Abreise nach Bangkok waren wir zur Geburtstagsparty von Khun Süah (Herr Tiger, คุณเสี่อ) eingeladen. Er ist der Ehemann von Khun Kritsana, der Besitzerin von Krua Kritsana (ครัวกฤษณา).

Während der Restaurantbetrieb normal weiterlief, war für die Gäste ein Bereich abgeteilt und es wurde aufgetischt! Fisch (gegrillt, süß-sauer, gedünstet) und Meeresfrüchte (Krebse, Tintenfischringe, Yamm Talää), Grillhähnchen, frittierte Hühnerbällchen, frittierte Würste, frittiertes Tofu, Som Tam (ebenfalls frittiert), Hühnersuppe, ... Und natürlich gab es reichlich Hong Thong (und zwischendurch auch mal ein paar Gläschen Gold Label). Was auf der Tafel gänzlich fehlte war Reis! Reis ist ein Sattmacher, wenn man seine Gäste wirklich fürstlich bewirten will, verzichtet man deshalb darauf. Das ist für uns immer wieder seltsam, zumal "Essen essen" auf Thai, wenn man es wörtlich übersetzt, "Reis essen" heißt.



Es ist bei Krua Kritsana kein Geheimnis, dass ich scharfes Essen nicht gut vertrage, schließlich sind wir mittlerweile im vierten Jahr dort Stammgäste. Deshalb wurden für mich die Hühnersuppe und der Yamm Talää (Meeresfrüchte-Salat) extra mild zubereitet! Ist das nicht ausgesprochen aufmerksam?

Nachdem dann der Restaurantbetrieb gegen 22 Uhr beendet war, feierten auch die Angestellten mit, die Musik wurde aufgedreht und zum krönenden Abschluss gab es schließlich die Geburtstagstorte.


Bei Gelegenheiten wie diesen haben wir wirklich das Gefühl, dazu zu gehören und dass Thailand für uns zu einer Heimat geworden ist.

PS: Als Geburtstagsgeschenk hatten wir uns etwas besonderes einfallen lassen: Ein Banner "Welcome to Krua Kritsana" für das Restaurant, mit Fotos unserer Lieblingsgerichte. Wir haben dieses Banner in einem Laden auf der Insel, der auf Plakatdruck spezialisiert ist, anfertigen lassen. Ich bin mal gespannt, wie es angekommen ist! (Wir haben die Party vorm Auspacken der Geschenke verlassen, weil wir am nächsten Morgen früh raus mussten: Wie oben erwähnt: wir müssen nach Bangkok, ich habe eine Nachuntersuchung in der Augenklinik.)

Im Original ist das Banner 2,20 m lang - da kann man auch die Schrift lesen!




Donnerstag, 3. Dezember 2015

Kang Tang

Kang Tang bedeutet "An der Straße" und so heißen auch die kleinen Restaurants am Straßenrand in Thailand. Gestern haben wir in einem gegessen und zwar in der Hühnerbraterei, die wir regelmäßig aufsuchen, wenn mir der Sinn nach gegrilltem Hühnerbein steht (das ist im Schnitt so alle 14 Tage der Fall, siehe hierzu auch mein Posting vom 23. Juni). Wir nennen es Hühnerbraterei, der Besitzer, Khun Podt (คุณพดน์), nennt es Isaan Restaurant, es gibt auch tatsächlich noch andere Gerichte auf der Speisekarte :-). Isaan ist der nordöstliche Teil von Thailand, und dort ist das Essen extrem scharf. In einem Isaan Restaurant sollte man also auf alle Fälle "mai pätt" = nicht scharf bestellen.

Hühnerbraterei oder doch: Isaan Restaurant :-)

Als ich Herrn Podt sagte, dass ich die Fotos für meinen Blog mache, wollte er unbedingt mit aufs Bild.

Khun Podt vor seinem Isaan Restaurant

Zum gegrillten Hühnchen isst man in Thailand übrigens Klebreis = "Kao nijao" und "Som Tam" = Papaya-Salat sowie "Naam dschimm gai", น้ำจิ้มไก่, eine süße Chilisauce speziell für gegrilltes Huhn.

Typisch: Hähnchen vom Grill, Klebreis und Som Tam (Papayasalat)

Eine Besonderheit der kleinen Restaurants in Thailand ist übrigens, dass man durchaus seine eigene Flasche mitbringen kann. (In der Regel Hochprozentiges, aber auch schon mal einen guten Wein.) In unserem Fall ist es ein Hong Thong, der allgemein als Thai Whiskey bezeichnet wird, obwohl es sich eigentlich um einen Rum handelt. Alle unsere Thai-Freunde belächeln uns deswegen, ein Thai trinkt normalerweise Black Label (zumindest in der Öffentlichkeit). Im Restaurant bestellen wir uns dann Sodawasser oder Coke dazu und einen Eimer Eis.

Die richtige Zubereitung ist wie folgt: Man fülle den Schraubverschluss der Whiskeyflasche ein bis zwei Mal mit Whiskey und gebe diesen in ein Glas. Dann wird das Glas mit Eiswürfeln aufgefüllt und das Ganze dann mit Soda (oder Coke) übergossen. Ganz wichtig: Zum Schluss mit der Eiszange die Mischung kräftig umrühren. Zum Wohl!

Gegrilltes Huhn ist in Thailand übrigens relativ teuer. Ein Schenkel kostet mindestens 60 Baht, je nach Größe des Schenkels sind es bis zu 120 Baht. Dafür kosten im Kang Tang die anderen Gerichte sehr wenig. Der Som Tam z.B. schlägt mit gerade mal 40 Baht zu Buche.

Samstag, 7. November 2015

Zurück auf Lanta

Endlich wieder zu Hause! Nachdem ich aus dem Bus gestiegen war, traf ich gleich die erste Bekannte, Yuko, die ein Resort (Escape Cabins) gegenüber von unserem Haus betreibt, und wir tauschten Neuigkeiten aus. Als Chang dann ein paar Minuten später eintraf, fand sich auch sofort ein Bekannter mit Tuk Tuk, der ohne viel Federlesen unser Gepäck einlud und es uns vor die Haustür brachte. Willkommen daheim! Und gleich beim Öffnen der Haustür dann die Riesenüberraschung: Während unserer Abwesenheit hat unsere Vermieterin das Haus komplett renoviert. Die Böden sind neu gefliest, die Wände frisch gestrichen. Einfach super! Unsere Vermieterin selber ist derzeit in einem Tempel in Indien, sodass wir von ihrem Sohn Böh und der Tochter MaiPii begrüßt wurden.

Natürlich führte uns der erste Weg am Abend unserer Ankunft zu Krua Kritsana, unserem Lieblingsrestaurant. Riesenbegrüßung, viele Hallos, sogar eine Umarmung von der Chefin, Frau Kritsana. Chang aß Hühnchen mit Basilikum und ich Som Tam mit Hähnchen.


Danach die ersten Einkäufe im Ran Lung Tat, denn der Kühlschrank war ja leer. Auch hier eine Umarmung von der Chefin bzw. Tochter von Onkel Tat, Djäo (แจ้ว), "Hallos" und Händeschütteln von ihrem Mann Egk (เอก), ein Wai von Satang, dem 5jährigen Sohn.

Es war ein langer Tag, deshalb bezogen wir nur noch schnell das Bett frisch und gingen dann auch schlafen.

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