Hier findet ihr Informationen, Beobachtungen, Tipps von meiner Zeit in Thailand (Koh Lanta) und den von mir unternommenen Reisen. Mein Reisetagebuch und Reiseblog! Falls ihr Fragen habt, werde ich diese gerne beantworten. / Here you find information, observations and tips from my stay in Thailand and from the journeys I made. If you have any questions I am more than willing to answer them.

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Samstag, 17. November 2018

Elefantenfestival in Surin: Ausflug zum Prasat Sikhoraphum

Zeitgleich mit dem Elefantenfestival in Surin findet auch in der ca. 35 km weiter nördlich gelegenen Stadt Sikhoraphum ein Fest statt: In der gleichnamigen Tempelanlage aus dem 12. Jahrhundert wird eine Sound-und-Light-Show aufgeführt.

Schon aufgrund der einmaligen Kulisse der Aufführung sollte man sich diese Show nicht entgehen lassen. Die Überreste des kleinen Khmer-Tempels, der im gleichen Stil wie Angkor Wat in Kambodscha errichtet wurde, sind nämlich die Bühne!

Das große Finale gegen 21:30 Uhr mit Feuerwerk
Der Eintritt für die Show im Prasat Sikhoraphum beträgt 100 Baht pro Person, für die Fahrt von Surin aus zahlten wir 1500 Baht (pro Fahrzeug, max. 4 Passagiere).

Um die Tempelanlage herum ist anlässlich des Festes ein Jahrmarkt aufgebaut, der - wie könnte es in Thailand anders sein - auch mit zahlreichen Essensständen aufwartet. Man muss also nicht hungern 😋

Die Show thematisiert die 1000jährige bewegte Geschichte der Provinz und dauert ca. 1,5 Stunden.

Und hier ein paar Foto vom Jahrmarkt und der Show:

Bereits vor der eigentlichen Aufführung zeigen lokale
Tanzgruppen ihre Kunst.
Eine der Tänzerinnen hatte mich in ihr Herz geschlossen und
bestand auf einem Foto 😊


Wir sind im Isaan, da stehen frittierte Insekten auf dem Speiseplan.









Fazit: Ein wunderschönes Spektakel, ein Ausflug, der sich gelohnt hat!


Freitag, 16. November 2018

Elefantenfestival in Surin 2018: Das Büffet

Dieses Jahr sind wir zum dritten Mal in Surin, um das Elefantenfestival mitzufeiern. Wir haben Besuch von Freunden aus Deutschland, die sich das Schauspiel gerne anschauen wollten und da haben wir uns natürlich "eingeklinkt" und sind mit nach Surin gereist.


Die Anreise war nicht besonders angenehm: Wir hatten unsere Flüge bei Nok Air gebucht und bekamen gefühlt jeden 2. Tag eine E-Mail von der Fluggesellschaft, in der wir über Änderungen im Flugplan informiert wurden - sowohl bezüglich des Hinfluges als auch des Rückfluges. Schließlich landeten wir sechs Stunden später als gedacht in Buriram! Den Wettbewerb der Festwagen versäumten wir deshalb, aber heute früh waren wir Zuschauer bei der Eröffnung (und des Verspeisens) des weltgrößten Elefantenbüffets. 

Es ist angerichtet: Das Elefantenbüffet wartet auf hungrige Mäuler.
Ob die dekorierten Leckerbissen wohl noch besser schmecken?
Die Parade der Elefanten startete wie immer um 8 Uhr früh am Bahnhof und setzte sich in Richtung Monument-Platz in Bewegung. Dort warteten wir schon und für uns war es wie auch die Male zuvor ein unvergessliches Erlebnis. Unsere Freunde, die ja zum ersten Mal dabei waren, waren überwältigt.

Zwar haben wir den Wettbewerb der Festwagen am Vorabend
verpasst, aber die Parade beginnt ja mit der Präsentation
dieser rollenden Kunstwerke.

Natürlich gab es auch wieder Musik- und Tanzdarbietungen.








Dieses Jahr waren es übrigens 104 Elefanten, die sich insgesamt 50 Tonnen Bananen, Ananas, Zuckerrohr, Melonen, Süßkartoffeln und Gurken geteilt haben. Die Reste wurden von den Mahouts (und den Zuschauern) eingepackt. Morgen haben die Elefanten ja schließlich auch wieder Hunger.

Und hier noch ein paar Impressionen von den Hauptdarstellern ...





... und den Zuschauern.



3 x unter dem Bauch des Elefanten durch - das bringt Glück!
Wie immer habe ich um Erlaubnis gebeten ...
Heute Abend steht noch der Besuch der Licht- und Ton-Show im Prasat Sikhoraphum, der Ruine eines ehemaligen Khmer-Tempels auf dem Programm. Davon mehr demnächst.

Sonntag, 11. November 2018

Nicht immer verdrängt der Tourismus die Tradition.

Gestern waren wir wieder einmal am Strand. Das Wetter war nicht so gut, aber wir haben Besuch aus Deutschland und die wollen ihren Urlaub nutzen! Ich habe die beiden begleitet.

Wir suchten uns eine Sala (kleine überdachte Hütte) bei Somewhere Else und gingen sogar baden. Viel war nicht los, zwischendurch fiel sogar etwas Regen, aber wir harrten aus. Wie bereits vor ein paar Wochen nutzte die Belegschaft von Somewhere Else die wetterbedingte Ruhe für einen Angelausflug, diesmal allerdings vom Strand aus.

Selbstverständlich habe ich um Erlaubnis für die Veröffentlichung
der Fotos und des Videos in diesem Posting gebeten
und diese auch erhalten.
Es gibt immer wieder ganze Schulen von Fischen, die sich in Strandnähe wagen und wie eine dunkle Wolke im Wasser wirken. Auf die hatte der Küchenjunge es abgesehen.

Und hier - zur Verdeutlichung der Technik - ein kurzes Video:


Die Ausbeute war nicht toll, aber ausreichend für eine Mahlzeit 😋

Zwar hatte ich nach dem Namen der kleinen Fischchen gefragt, aber
leider: Ich habe ihn wieder vergessen. Sie sollen aber lecker sein.
Dies ist ein Beispiel dafür, weshalb ich das Leben auf Koh Lanta so schätze: Obwohl die meisten Thais hier ihr Geld mit den Touristen verdienen, bewahren sie sich immer noch ein Stück ihrer traditionellen Lebensweise.



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