Mein Tipp für alle, die sich Surin bzw. das dortige
Elefantenfestival anschauen wollen: Macht es bald! Die Stadt und das
Stadium waren im Vergleich zu vor 2 Jahren sehr voll, wo man hinschaute,
waren organisierte Gruppen aus Europa, Amerika, Australien und Asien
mit Guide unterwegs, kurz: Die Kommerzialisierung schreitet mit
Riesenschritten voran - was natürlich auch den "Vorteil" hat, dass es
wohl spätestens in 3 bis 5 Jahren überall englischsprachige Speisekarten
geben wird :-)
Das Thong Tarin Hotel ist ganz nett, allerdings weit davon entfernt, als luxuriös durchzugehen, obwohl es sich selber so vermarktet. Die Zimmer sind sauber, weisen aber Renovierungsstau auf. Angefangen vom Röhrenfernseher bis hin zur Dusche, die nur funktioniert, wenn man den Umschalthebel für den Wasserfluss mit einem Hilfsmittel fixiert (ich benutzte den Stiel meines Einmal-Rasierers und alternativ ein Seifenstück). Lieber ein Bad nehmen statt zu duschen? Besser nicht, es dauert gefühlte 2 Stunden, bis dass der Wasserpegel in der Badewanne eine entsprechende Höhe erreicht hat. Außerdem ist das Wasser maximal lauwarm. Am Pool waren wir die einzigen Gäste. Mögliche Erklärung: Die Wasserqualität ließ Zweifel aufkommen und die Sonnenschirme waren nicht verstellbar und so postiert, dass ab 2 Uhr nachmittags die Liegen keinen Schatten mehr abbekamen. Das Frühstücksbüfett war nicht sehr überzeugend, dafür frühstückten wir an jedem der drei Tage, die wir im Thong Tarin verbrachten, in unterschiedlichen Räumen. Versteht man das unter Erlebnisgastronomie??? Und Internetverbindung gab es auch nur sporadisch und sie war gähnend langsam.
Da wir ursprünglich von Surin aus weiter nach Laos reisen wollten, hatten wir keinen Rückflug nach Bangkok gebucht. Die Flugpreise waren so kurzfristig relativ hoch, deshalb fuhren wir wie vor 2 Jahren mit dem Bus zurück. Wir buchten wieder bei Nakhonchai Air, wenn man genug Geduld hat, geht das online. Wir hatten keinen Drucker zur Verfügung, aber es reichte, die E-Mail mit der Buchungsbestätigung am Schalter des Busterminals von Nakhonchai Air vorzuzeigen, und wir bekamen dann unsere Tickets ausgehändigt. Pro Person zahlten wir 361 Baht für die Strecke bis Bangkok, Snacks inbegriffen. Alternativ kann man auch bei der Busgesellschaft anrufen (Tel. 1624 innerhalb Thailands) und dann bei einem 7Eleven das Ticket zahlen und ausgedruckt bekommen.
Der Bus macht nur einen Zwischenstopp am Suriner Busbahnhof, um weitere Passagiere aufzunehmen. Dann geht es nonstop nach Bangkok. Tipp: Die Bordtoilette sollte man möglichst nur während der ersten Hälfte der Fahrt benutzen.
Die Fahrt bis Bangkok dauerte tatsächlich wie angegeben ca. fünfeinhalb Stunden, allerdings war der Verkehr in Bangkok dann - bangkokmäßig, so dass es bis Mo Chitt dann letztendlich doch sechseinhalb Stunden dauerte.
Der Bus hielt zuerst an der Zentrale von Nakhonchai Air in Chatuchak. Tipp: Wenn man mit dem Taxi weiterfahren möchte, besser dort aussteigen, denn da kriegt man sofort eins. In Mo Chitt warteten wir 40 Minuten in der Schlange!
Wenn ihr noch mal nachlesen wollt, was wir in Surin gemacht haben: Dieser Link führt euch zurück zum Posting über unsere Anreise.
Leben in Thailand, Urlaub in Thailand, Reisen von Thailand / Living in Thailand, Vacation in Thailand, Travelling from Thailand
Hier findet ihr Informationen, Beobachtungen, Tipps von meiner Zeit in Thailand (Koh Lanta) und den von mir unternommenen Reisen. Mein Reisetagebuch und Reiseblog! Falls ihr Fragen habt, werde ich diese gerne beantworten. / Here you find information, observations and tips from my stay in Thailand and from the journeys I made. If you have any questions I am more than willing to answer them.
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Dienstag, 24. November 2015
Sonntag, 22. November 2015
Elefantenfestival Surin - Tag 3: Die Talentshow
Von unserem Hotel aus gab es zwar ab 07:30 Uhr einen Shuttle-Service zum Stadium, wo die Talentshow stattfand, aber die Organisation war sehr schlecht. Man schickte uns auf den Hotelparkplatz, aber wo bitte ist der hoteleigene Minivan? Diese Frage konnte uns niemand beantworten. Dafür wurden wir auf dem Parkplatz gleich von einem Tuk-Tuk-Fahrer angesprochen, der uns für insgesamt 80 Baht zum Stadium brachte (das Hotel wollte 50 Baht pro Person, andere Hotels bieten diesen Service kostenlos an).
Nachdem wir unseren Bereich der Tribüne ausfindig gemacht hatten, wurden wir von freundlichen Mitarbeitern erst einmal mit einem Paket versorgt, das Wasser, Obst, Gebäck, Saft und eine Orchidee enthielt, und dann zu unserem Platz gebracht. Das gab es vor 2 Jahren noch nicht!
Dafür war die Show als solche vor 2 Jahren deutlich besser! Der feierliche Einmarsch zu Anfang mit (damals) 269 Elefanten fehlte, stattdessen gab es Ansprachen und "nur" 35 Elefanten zur Eröffnung. Das Fußballspiel der Elefanten durfte nicht fehlen, ebenso wie einige akrobatische Darbietungen. Die Jagd nach wilden Elefanten wurde nachgestellt und eine Szene aus dem Krieg gegen Kambodscha. Zwischendurch gab es Einlagen mit Vorführungen von klassischen Tänzen, allerdings durch menschliche Protagonisten.
Letztes Mal wurden wirklich coole Stunts aus dem wohl bekanntesten Film Thailands "Tom Yam Gung" mit Tony Jaa (auch bekannt aus "Fast & Furious 7) gezeigt, darauf warteten wir dieses Mal vergeblich.
Aber schließlich kamen zur feierlichen Abschlusskundgebung doch noch mal gaaaaanz viele Elefanten auf den Platz, was uns dann versöhnlich stimmte :-) Auch wenn es dieses Mal "nur" 250 waren ...
Alles in allem: Wenn man die Talentshow zum ersten Mal sieht, ist sie ein Spektakel, das man auf keinen Fall versäumen sollte. Die Abstriche, die ich hier machte, sind lediglich darauf zurückzuführen, dass ich - natürlich - diese Aufführung mit der von vor 2 Jahren verglichen habe. Wenn man keine Vergleichsmöglichkeit hat, so bleibt der Wow-Effekt garantiert nicht aus!
Für alle, die noch einmal meine Posts nachlesen wollen, ohne viel zu suchen:
Anreise, Unterkunft, allgemeine Tipps
Tag 1: Wettbewerb der Festwagen / Food Contest
Tag 2: Das größte Elefantenbüfett der Welt
Tag 3: Die Talentshow
Zusammenfassung, Abreise
Nachdem wir unseren Bereich der Tribüne ausfindig gemacht hatten, wurden wir von freundlichen Mitarbeitern erst einmal mit einem Paket versorgt, das Wasser, Obst, Gebäck, Saft und eine Orchidee enthielt, und dann zu unserem Platz gebracht. Das gab es vor 2 Jahren noch nicht!
Dafür war die Show als solche vor 2 Jahren deutlich besser! Der feierliche Einmarsch zu Anfang mit (damals) 269 Elefanten fehlte, stattdessen gab es Ansprachen und "nur" 35 Elefanten zur Eröffnung. Das Fußballspiel der Elefanten durfte nicht fehlen, ebenso wie einige akrobatische Darbietungen. Die Jagd nach wilden Elefanten wurde nachgestellt und eine Szene aus dem Krieg gegen Kambodscha. Zwischendurch gab es Einlagen mit Vorführungen von klassischen Tänzen, allerdings durch menschliche Protagonisten.
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| Weiße Elefanten gehören traditionell dem König. Dieser hier ist nicht etwa geborgt, sondern angemalt! |
Letztes Mal wurden wirklich coole Stunts aus dem wohl bekanntesten Film Thailands "Tom Yam Gung" mit Tony Jaa (auch bekannt aus "Fast & Furious 7) gezeigt, darauf warteten wir dieses Mal vergeblich.
Aber schließlich kamen zur feierlichen Abschlusskundgebung doch noch mal gaaaaanz viele Elefanten auf den Platz, was uns dann versöhnlich stimmte :-) Auch wenn es dieses Mal "nur" 250 waren ...
Alles in allem: Wenn man die Talentshow zum ersten Mal sieht, ist sie ein Spektakel, das man auf keinen Fall versäumen sollte. Die Abstriche, die ich hier machte, sind lediglich darauf zurückzuführen, dass ich - natürlich - diese Aufführung mit der von vor 2 Jahren verglichen habe. Wenn man keine Vergleichsmöglichkeit hat, so bleibt der Wow-Effekt garantiert nicht aus!
Für alle, die noch einmal meine Posts nachlesen wollen, ohne viel zu suchen:
Anreise, Unterkunft, allgemeine Tipps
Tag 1: Wettbewerb der Festwagen / Food Contest
Tag 2: Das größte Elefantenbüfett der Welt
Tag 3: Die Talentshow
Zusammenfassung, Abreise
Freitag, 20. November 2015
Elefantenfestival Surin - Tag 2: Das weltgrößte Elefantenbüfett
Ja, es ist das weltgrößte Elefantenbüfett, das hier alljährlich aufgebaut wird, was u.U. daran liegt, dass es wohl auch das einzige auf der Welt ist :-)
Die Elefantenparade beginnt am Bahnhof von Surin und endet am Monument-Platz, wo auch das Büffet aufgebaut ist. Für die Zuschauer stehen Tribünen zur Verfügung, und um die Wartezeit zu verkürzen, werden Tanzdarbietungen aufgeführt. Fliegende Händler und unzählige Essensstände sorgen für das leibliche Wohl oder bieten Souvenirs und Spielzeug an.
Der Einmarsch der Elefanten wird von einer Blaskapelle angekündigt, und dann kommen sie: Die Tiere drehen eine Ehrenrunde um die Chang Wang Statue und endlich ist es soweit: Das Büfett ist eröffnet!
Dieses Jahr wurden 67 Tonnen Futter an 250 Tiere verfüttert. Eine Rekordzahl!
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man so viele Elefanten um sich hat. Eben noch mache ich ein Foto, dann blicke ich auf - und um mich herum türmen sich die Leiber. Es ist einfach überwältigend, mit den Elefanten so auf Tuchfühlung zu gehen.
Bei der Parade dürfen die ganz jungen Tiere nicht dabei sein, für sie wäre es wohl in dem Gewühl zu stressig.
Hier geht es zum Bericht über die Talentshow am nächsten Tag, ein weiteres Highlight des Festivals.
Die Elefantenparade beginnt am Bahnhof von Surin und endet am Monument-Platz, wo auch das Büffet aufgebaut ist. Für die Zuschauer stehen Tribünen zur Verfügung, und um die Wartezeit zu verkürzen, werden Tanzdarbietungen aufgeführt. Fliegende Händler und unzählige Essensstände sorgen für das leibliche Wohl oder bieten Souvenirs und Spielzeug an.
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| Keiner muss hungern, das gilt auch für die Menschen vor Ort. |
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| Warten auf den Auftritt |
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| Auch die Kleinen leisten ihren Beitrag. |
Der Einmarsch der Elefanten wird von einer Blaskapelle angekündigt, und dann kommen sie: Die Tiere drehen eine Ehrenrunde um die Chang Wang Statue und endlich ist es soweit: Das Büfett ist eröffnet!
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| Sie kommen! |
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| Das Büfett ist eröffnet. |
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man so viele Elefanten um sich hat. Eben noch mache ich ein Foto, dann blicke ich auf - und um mich herum türmen sich die Leiber. Es ist einfach überwältigend, mit den Elefanten so auf Tuchfühlung zu gehen.
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| Es ist wirklich viel los! |
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| Ich bin schon groß genug! |
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