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Dienstag, 8. November 2016

The Peak - Endlich!

Montag - unser letzter Tag in Hongkong. Das Wetter ist schön und deshalb wollen wir es noch einmal versuchen: Wir machen uns auf den Weg zum Peak. (Zum ersten Versuch könnt ihr hier nachlesen.)

Dieses Mal gehen wir auf Nummer Sicher: Wir nehmen den hoteleigenen Shuttle-Bus nach Tsim Sha Tsui (er hält direkt neben dem Peninsula Hotel) und laufen dann die paar Schritte von der Haltestelle aus zum Pier. Für 2,50 HK$ bringt uns die Fähre nach Central.

 

Volle Konzentration: Es soll eine Panorama-Aufnahme werden!

Die gesamte Strecke bis zum Battery Path laufen wir durch klimatisierte Hotel- und Bankenlobbys und über die ebenfalls klimatisierten Verbindungsbrücken zwischen den Gebäuden.

Wir schauen uns auch die St. Johns Kathedrale an. Sie liegt auf dem Weg und besticht durch ihre langjährige Geschichte und die Lage zwischen Hochhäusern.



Dann gehen wir in Richtung Peak Tram Station. Und wir haben Glück! Praktisch keine Schlange am Ticketschalter und bereits in der zweiten Bahn finden wir Platz. Es geht nach oben! Das Ticket kostet übrigens 45 HK$ (hin und zurück).



Und die Aussicht vom Victoria Peak ist wirklich phantastisch.


Noch eine Panorama-Aufnahme :-)
Aber es gibt auf dem Peak noch mehr als die Aussicht. Wer mag, kann Madame Tussauds einen Besuch abstatten, es gibt jede Menge Geschäfte und Restaurants, man kann auch hiken.


Für uns war es für dieses Mal der letzte Ausflug in Hongkong.

Wir fuhren mit der Tram nach unten, nahmen die U-Bahn von Central nach Tsim Sha Tsui (10,50 HK$) und genossen die letzte Happy Hour im London House, unserem Stammlokal. Anschließend liefen wir ein paar Schritte zum Wooloomooloo, ein australisches Steakhouse, in dem wir für den letzten Abend einen Tisch reserviert hatten und wo wir wirklich ausgezeichnete Steaks aßen (allerdings zu einem wirklich fürstlichen Preis!)

Zurück im Hotel noch einen Absacker an der Waterfront-Bar und dann hieß es Abschied nehmen: Wir flogen früh am nächsten Morgen zurück nach Bangkok, unsere Freunde abends dann zurück nach Deutschland.

Wir hatten wirklich wunderschöne Tage in Hongkong und jede Menge Spaß mit unseren Freunden.

Wo wir uns wohl das nächste Mal treffen werden?



Montag, 7. November 2016

Hung Hom und Whampoa - Etwas abseits vom Touristenrummel

Gleich vor unserer Haustür liegt ein Bezirk von Kowloon, der nicht so touristisch ist wie Tsim Sha Tsui und dessen Zentrum von einem Schiff (!) dominiert wird: Hung Hom.


Bild von auto.de

Das Schiff ist Shopping Mall, Gastronomie-Meile, Hotel - und alleine schon aufgrund der Lage ein Aha-Erlebnis. Nach einem späten Frühstück im Outback Restaurant (!) ( na ja, eigentlich war es ja schon ein Lunch) starteten wir zu einem ausgiebigen Bummel durch das Einkaufsparadies.

Danach erkundeten wir die etwas abseits gelegeneren Sträßchen. Und es lohnte sich! Wir stießen auf kleine Tempel, ...

Man achte auf das Stilleben im Vordergrund.


... typische Baustellen, urige Läden, ...

Hier kann man alles kaufen, was man für den
Tempelbesuch braucht.


... chinesische Apotheken, ...

Die Patienten sitzen geduldig auf ihren Höckerchen und
warten darauf, dass sie an die Reihe kommen.
... Kinos,


... und und und ...

Der kleine Schuster ist ein Roboter! :-)
Er hämmerte fleißig vor sich hin.
Die Einheimischen, die unterwegs waren, amüsierten sich übrigens köstlich über unsere häufigen Fotostopps :-)

Am Ende des Nachmittags waren wir - wieder einmal - fußlahm. Aber nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel ging es weiter in Richtung unserer Stammkneipe, dem London House. Nach der Happy Hour dort aßen wir heute beim Inder.

"Entrance - medicine shop"? Oh ja, siehe Bild unten :-)
Im Hintergrund erkennt man den Treppenaufgang zum Restaurant.
Und hier ein etwas genauerer Blick ins Treppenhaus.
Das Koh-i-Noor hatten wir aus 2014 noch in guter Erinnerung und wir wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht.

Wieder war ein Tag zu Ende und wir ließen ihn in der Hotelbar des Harbour Grand Kowloon, dem Waterfront, (während unseres Aufenthaltes wurde die Terrasse leider gerade renoviert) ausklingen.


Samstag, 5. November 2016

The Peak - Ein Versuch

Der zweite Tag in Hongkong, das Wetter ist strahlend schön. Zwar ist es Wochenende, Samstag, um genau zu sein, aber wir wollen es wagen!

Der Plan: Mit der Star Ferry setzen wir über zu Hongkong Island, fahren erst auf die Plattform des IFC-2-Turms (Two International Finance Center) und dann fahren wir mit der Peak Tram zum Peak hoch, um auch von dort die Aussicht zu genießen.

Praktischerweise ist der Hung Hom Pier quasi vor der Haustür unseres Hotels, allerdings stiegen wir versehentlich am östlichen Anleger ein und fuhren deshalb zum North Point.

Unfreiwilliger Abstecher
Eigentlich wollten wir ja nach Central, aber da hätten wir am westlichen Anleger zusteigen müssen. Unser Problem: Wir waren die ganze Zeit nur am Quatschen (es war ja auch schon eine Weile her, dass wir unsere deutschen Freunde gesehen hatten) und deshalb waren wir abgelenkt, sodass die ein oder andere Info schon mal übersehen wurde :-) Kostenpunkt für die Fähre Hung Hom - North Point: 6,50 HK$ pro Person. Achtung: Man zahlt beim Aussteigen und man braucht Münzen. Es gibt kein Wechselgeld zurück!


Fischmarkt am North Point
Die Schneider am North Point haben einiges
im Angebot.
Am North Point angelangt stiegen wir in die U-Bahn (MTR) und fuhren nach Central. Das Ticket kostet 7,50 HK$ pro Person (hier werden auch Scheine akzeptiert). 


Central ist riesig! Nachdem wir aus der U-Bahn ausgestiegen waren, erreichten wir nach etwa 20 Minuten gegen 12:45 Uhr die Aufzüge zum Tower und erfuhren, dass samstags die Aufzüge nur bis 12:30 Uhr auf die Aussichtsplattform im 55. Stock fahren (sonntags geschlossen, montags bis freitags 09:00 bis 17.00 Uhr). Die Fahrt nach oben ist übrigens kostenlos, man muss aber seinen Ausweis hinterlegen.

Wie sich herausstellte, hatten wir Glück im Unglück, denn an diesem Tag brach ein Feuer in dem Gebäude aus!

Die Aufnahme entstand um 15:04 Uhr an der
Peak Tram Station.
Also Planänderung: Gleich zum Peak. Wir wollten mit dem Central Mid-Levels Escalator bis zu den Mid-Levels fahren und dann zu Fuß zur Peak Tram Station laufen. Mit den 20 Rolltreppen und 3 Förderbändern, die der Escalator aufweist und die insgesamt 800 m lang sind und einen Höhenunterschied von 135 m bewältigen, nicht unbedingt der direkte Weg, aber der abwechslungsreichste, the most scenic one :-) Hier ein paar Eindrücke von unterwegs:



Verlockend - aber noch hatten wir keinen Hunger.

Am Ende der Rolltreppen angelangt verriet uns ein Hinweisschild, dass der Fußweg zur Peak Tram Station 20 Minuten dauere. Also auf! Irgendwie gelang es uns, irgendwo eine falsche Abbiegung zu nehmen, sodass wir ungewollt wieder einmal den "scenic way" nahmen, nämlich den durch den Botanischen Garten.




Aber schließlich hatten wir es geschafft: Wir erreichten die Peak Tram Station und die Schlange war endlos! Mittlerweile waren wir schon ziemlich müde, fußlahm und durstig. Deshalb beschlossen wir, es gut sein zu lassen. Heute keine Aussicht - weder vom IFC noch vom Peak!

Auf dem Weg von der Peak Tram Station zum
nächstgelegenen Zugang der Central Station.
Oberirdische Dauer: ca. 10 Minuten.
Wir liefen zur Central und nahmen die U-Bahn nach Tsim Sha Tsui (2 Haltestellen 10,50 HK$). Dort angekommen ging es auf dem direkten Weg zum London House im Tsim Sha Tsui Center, wo wir die Happy Hour tüchtig ausnutzten, bevor wir uns dann zum Abendessen in ein neues Abenteuer stürzten.

Foto von TripAdvisor
Doch davon ein anderes Mal. Hier mehr zu besagtem "Abenteuer".





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